Tirade

Angesichts des um sich greifenden Shoppingwahns halte ich unsere Gesellschaft für komplett verwirrt. Laut eine Studie der Universität Stuttgart wirft jeder Mensch im Jahr durchschnittlich 81,6 Kilo Lebensmittel weg. Ca. 40 Prozent der Kleider, die wir in Deutschland in den Schränken haben, werden nie angezogen, sagt Greenpeace. Und wie viele der Bohrmaschinen, Akkuschrauber und sonstigen Werkzeuge, die unter dem Weihnachtsbaum liegen, werden in den Kelleregalen der Möchtegernheimwerker ungenutzt verstauben?

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Zum Thema Aesthetik in der Fotografie

Über die Schönheit in den Dingen

Seit etwa zwei Jahren treibe ich mich auf verschiedenen Fotoforen herum. Ich habe einen eher vernachlässigten Account bei der Fotocommunity und einen recht aktiven bei Flickr. Ich verbringe eine Menge Zeit damit, mir Fotos anzuschauen und eine Menge Zeit damit, zu fotografieren. Dahin gekommen bin ich durch Sabine, die mich zum Fotocamp Pforzheim eingeladen hatte. Dort habe ich dann unter anderem Mitglieder des Schömberger Fotoclubs Querformat getroffen. Diesem sehr freien Club habe ich mich dann angeschlossen. Auch die Stammtische und Fotowalks des Fotocamps habe ich besucht– soweit die Zeit es erlaubte. Durch all dies habe ich viel gelernt und eine große Menge wertvoller Anregungen bekommen.

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Und Flickr…

Dass ich mein Blog in der letzten Zeit so stiefmütterlich behandle, liegt auch daran, dass ich mehr mit der Kamera mache. Seit ich die kleine OMD-EM5 habe, ist es ganz arg geworden. Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte, lautet ein altes Sprichwort. Und wenn man das mal umrechnet, habe ich in den letzten Monaten etliche Bücher geschrieben… Continue reading

Dirndl und Lederhosen

Heute Abend war ich mit meiner Frau auf dem Pforzheimer Oechslefest.  Der Pforzheimer Goldschmied Christian Ferdinand Oechsle hat etwa 1830 ein Instrument entwickelt, mit dem man das Mostgewicht präzise feststellen kann. Deshalb wird bis heute die Qualität des Traubenmostes in Grad Oechsle gemessen. Und zu Ehren dieses findigen Mannes, und zum Wohle der örtlichen Gastronomie und der umliegenden Weingüter, wird seit 1986 dieses Fest abgehalten. Der Rathausplatz ist dann immer für zwei Wochen fest in der Hand der Gastronomie.

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Das auch noch!

Seit einiger Zeit schon fotografiere ich. Nun habe ich mich entschlossen, mit den Fotos wieder ein Stück weit an die Öffentlichkeit zu gehen. Vor einigen Wochen habe ich meinen Account bei fotocummunity.de reaktiviert. Wer mal reinschauen will: hier ist der Link. Viel Spaß!

Die Herrschaft der Betriebswirte

Ich halte die Kommerzialisierung aller Gesellschaftsbereiche für ein Grundübel unseres gegenwärtigen Systems. Um Missverständnissen vorzubeugen: ich habe nichts gegen die Betriebswirtschaft an sich. Sie erfüllt eine wichtige Funktion in der Wirtschaft und ist grundsätzlich eine nützliche Sache. Sie hilft Unternehmen erfolgreich zu sein. Solange sie sich auf das beschränkt, was sie kann, ist alles in Ordnung.  Die “Erbsenzähler” sind jedoch längst nicht mehr mit untergeordneten Rollen zufrieden. Sie haben die Herrschaft übernommen. Sie setzen die Ziele und bestimmen die Richtung von Unternehmen und zunehmend auch die der gesamten Gesellschaft. Und damit übernehmen sie sich und richten massiven Schaden an. Ich kenne Ausnahmen und gute Beispiele für erfolgreiche und nützliche BWLer in Führungspositionen, doch der schlimme gesellschaftliche Trend ist unübersehbar. Continue reading

Die Last der Freiheit 


Junge Leute in nicht unerheblicher Zahl fühlen sich zum Islamismus hingezogen. Nach Presseberichten kämpfen mehrere hundert Freiwillige aus Deutschland beim IS in Syrien. Insgesamt sollen bis zu 15.000 ausländische Kämpfer in die Kriegsgebiete gereist sein. Man fragt sich, wie so etwas geschehen kann. Was treibt die jungen Männer und Frauen in die Arme von Leuten, deren primitive Weltsicht und deren barbarisches Handeln so abstoßend sind? Continue reading

Auf dem Hochseil

Als ich jünger war dachte ich, dass doch irgendwann einmal ein Punkt erreicht sei, von dem ab die Entwicklung der Menschheit nur noch aufwärts gehen könne. Sozusagen ein Niveau, das nie wieder unterschritten würde. Ja ja, die Naivität der jungen Leute. Es steckt in diesem Denken eine heimliche Sehnsucht nach der Idylle, die romantische Vorstellung von einem Paradies. Continue reading

Ob ich mir einen E-Book-Reader kaufen soll

Na ja, schön bequem ist es ja. Aber irgendwie ist es auch ein Beschiss. Ich zahle nicht für das Buch, ich zahle fürs Lesen. Ich habe eine begrenzte Lizenz gekauft, keinen Gegenstand. Das DRM (Management digitaler Rechte) ist eine komplexe Geschichte. Und nein, man kann die gekauften Bücher nicht einfach verleihen oder auf dem Flohmarkt verkaufen (oder bei Ebay).

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